BESSERE PERFORMANCE MIT CAN FD

Ab sofort bieten wir unseren Kunden eine Erweiterung in der Aufnahme von CAN-Signalen durch die Unterstützung des CAN FD-Protokolls an.

CAN (Controller Area Network) ist ein Netzwerk für die Kommunikation zwischen Steuergeräten, das nicht auf Host-Computer angewiesen ist. Es wird für die Datenübertragung und vorwiegend in Fahrzeugen angewendet. Der Standard CAN BUS wurde in den letzten Jahren durch CAN FD (Flexible Data Rate) erweitert.

Mit der CAN-BUS-Messkarte von ROTEC werden CAN- und OBD-II-Signale wie Motorlast, -temperatur oder die Geschwindigkeit aufgezeichnet und in Bezug zur Drehschwingungsuntersuchung ausgewertet. Damit können bereits vorhandene Größen ohne weitere Sensorapplikationen in die Messung einbezogen werden. Der CAN-Standard umfasst 2.0 A (11-Bit-Identifier) und 2.0 B (29-Bit-Identifier).

Da die Kommunikationsanforderungen des CAN BUS Standards mit einer maximalen Übertragungsrate von 1 Mbit/s und maximal 8 Nutzdaten-Bytes heutzutage nicht mehr ausreichen, wurde der Standard CAN FD entwickelt.

Durch diese verbesserte Version des CAN-Protokolls, ist eine Übertragung von maximal 64 Nutzdaten-Bytes bei bis zu 8 Mbit/s möglich (die Protokoll-Bits werden weiterhin mit 1 Mbits/s übertragen).

Wird die 8-fache Bitrate (8 Mbits/s) verwendet und werden 64 Nutzdaten-Bytes gesendet, ist die Übertragungszeit vergleichbar zu einer klassischen CAN-Nachricht mit 8 Nutzdaten-Bytes.

Bei einer CAN FD-Nachricht mit einer Datenlänge von 64 Bytes und einer Übertragungsrate von 8 Mbits/s liegt die Netto-Übertragungsrate bei ca. 6 Mbits/s.

Wir bieten unseren Kunden mit Hilfe eines Vector-Interface (VN1600-Familie) an, CAN FD-Signale parallel zu RASdelta-Systemen aufzunehmen.

 

 

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